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A4-BÜROETIKETTEN für
Laserprinter, Tintenstrahldrucker und Kopierer, inline auf der
ROLACUT-45 Flexorotation mit Stacker und Einschachtelung.


1. HINTERGRÜNDE und PERSPEKTIVEN.
Vor 50 Jahren begann der Aufmarsch der Büroetiketten mit Randlochung, hergestellt
durch Formular- und Etikettendruckereien. Bis in die 90er Jahre hämmerten die Matrix-
drucker in Büros und Versandabteilungen die Adressen und Daten auf die endlosen
Etiketten, zickzack, mit Führungslochung. Lose Etiketten wurden per Schreibmaschine
oder von Hand beschriftet.
Mit dem Einzug der Blattdrucker (Laserprinter, Inkjetprinter, Kopierer) erhielten Haft-
etiketten, in etwa 40 Modellen auf A4, eine schnell zunehmende Akzeptanz für die
Effizienz im Büro und Versand. Einige weltweit operierende Spezialisten sowie manch
anderer Labelspezialist und Vordruckhersteller erkannten die neuen Geschäftsmöglich-
keiten und engagierten sich für das Geschäft mit Bürolabels. Einige A4-Etiketten-
spezialisten liefern DIN A4 Haftetiketten in Riese an Bogendruckereien für den regionalen
Bedarf, blanko, mit eingedrucktem Logo in Hausfarbe und Absendername oder für Werbe-
zwecke.

2. ARTEN VON BÜROHAFTETIKETTEN.
In immer mehr Büros ist man weltweit dabei, die großen Vorteile der Laser- und Inkjet-
Drucker zu nutzen, nicht zuletzt mit A4-für Büroetiketten.
Dieser A4-Verbrauchsartikel wird wie folgt angeboten:
- A4-Etiketten, rückseitig mit dem Logo des Anbieters bedruckt, Vorderseite blanko,
(Marktanteil ca. 60%),
- A4-Etiketten, Vorderseite farbig getintet oder mit Eindruck, (Marktanteil ca. 5%),
- A4-Laseretiketten, Vorderseite und Rückseite unbedruckt, (Marktanteil ca. 25%),
- Sonstige Büroetiketten in A4, A5, A6 und A7, (Marktanteil ca. 10%).

VERPACKUNGSARTEN:
* 100 Blatt in bedruckter Stülpschachtel,
* zu 100, 250 oder 500 in Folie,
* zu 250 oder 500 in Grauschachtel,
* als Minipack zu 10, 20, 25 oder 50 Blatt, wie angeboten im Versandkatalog, Bürofach-
geschäft und Warenhaus. Minipacks sind oft in einer Kartontasche oder Folienpocket,
meistens mit einem Euroloch.

3. DIE ROLACUT-45 FERTIGUNGSSTRASSE für A4-BÜROETIKETTEN.
Die AUTOMATION GmbH bietet das ROLACUT-System für die inline Herstellung von
A4-Büroetiketten, von der Rolle zum abgezählten Stapel, optional mit angeschlossener
Schachtelverpackung. Diese professionelle Fertigungsstraße ist mit einem oder zwei
Flexowerken, sowie mit Wendekreuz für Schön- und Widerdruck, lieferbar. Die Linie
produziert im Doppelstrom 2x DIN A4 nebeneinander.
Die maximale Bahnbreite beträgt 45 cm.
Das Stanz- und Schneidaggregat verfügt über einen Magnetzylinder für Stanzplatten
und einen Querschneidzylinder mit gemeinsamem Gegenzylinder in 24" Umfang. Diese
Anordnung ist sehr wichtig fü die Registerhaltung von Schnitt zur Stanzung und den
exakten 1mm Sicherheitsrand.

4. MATRIX-AUFWICKLUNG für BÜROETIKETTEN mit 1 mm SICHERHEITSRAND.
Ein großer Teil der Labelhersteller bietet die Etikettenbogen mit 1 mm Sicherheitsrand an.
Der Sicherheitsrand vermeidet Leimaustritt, verhindert den Stau im Printer und vermeidet,
dass sich ein Etikett festsetzt.
Einige Bürolabelhersteller verzichten auf den Sicherheitsrand, weil heute hitzebeständiges
Etikettenpapier lieferbar ist. Desöfteren fehlt es an der speziellen Gitterwickeltechnik für
dieses besondere Erfordernis.
Die Querstege der Matrix sind mit nur 2 mm, sehr zerbrechlich und lassen mit der
ROLACUT-45 Bahngeschwindigkeiten bis 130 Meter/Minute zu, primär auf Grund der
besonderen Gitterabzugtechnik.
Ohne Sicherheitsrand läuft die ROLACUT-45-Etikettenmaschine bis 200 Meter/Minute,
sowohl im Einzelstrom wie im Doppelstrom. Im Doppelstrom sind die feinen Querstege
im Gitterbetrieb entsprechend kürzer und erlauben die hohe Produktionsgeschwindigkeit
von 130 Meter. Der rundum 1 mm Sicherheitsrand der A4-Büroetiketten ist international
zum Standard geworden.

5. Der AUTOMATION BC35-STACKER in der ROLACUT-45-LABELSTRASSE.
Der BC35-ZÄHLSTAPLER wurde speziell für diese Produktionsstraße entwickelt.
Der BC35-Stacker arbeitet im Doppel- und Einzelstrom. Die maximale Stapelhöhe beträgt 5 cm.
Für Pakete zu 500 Etikettenbogen werden an der Auslage zwei Stapel zu 250 aufeinander
gelegt und eingeschachtelt.
Die Taktgeschwindigkeit des BC35 geht bis 15 pro Minute (30 Pakete/Minute im Doppelstrom)
und ist damit die Grundlage für industrielle Leistung und hohen Ausstoß.
Der BC35 kann über den 2 x 90° Transporteur mit einer Verpackungsmaschine verbunden
werden. Die Art der Verpackungsmaschine wird von der gewünschten Ausführung des
Produkts bestimmt.
Die Automation GmbH bietet dazu verschiedene Alternativen an, vorallem der 'BOXER' II
als Einschachtelmaschine (siehe die Webseite).

6. SONDERAUSSTATTUNGEN.
Für die ROLACUT-45 bietet die Automation eine Reihe von Einrichtungen zur Leistungs-
steigerung an:
Fliegende Abwicklung, Gitterabsaugung statt Gitteraufwicklung, Zählstapler für 12 cm
Stapelhöhe, Kartoneinschießer und Papierblatteinschießer, Wechselzylinder für weitere
Formatlängen, Schachtelverpackung von flachen Zuschnitten, 2 x 90° Transporteur zur
Einschlagmaschine, Verpackungsmaschine in Filmpocket oder in vorbedruckter Papptasche.
Nicht selten werden Laseretiketten zum Feuchtschutz zuerst in Folie eingeschlagen und
dann eingeschachtelt.
Automation bietet auch diese Alternative inline an, wahlweise zuerst eingeschachtelt und
dann eingeschlagen oder umgekehrt.

7. VERTRIEB von BÜROETIKETTEN.
Das ROLACUT-45-PRODUKTIONSSYSTEM beantwortet den rasch steigenden Bedarf an
beschriftbaren blanko Haftetiketten im Büro und Versand. Etikettendruckereien und
Vordruckhersteller sind naturgemäß an diesem Geschäft interessiert, öffnet es doch
neue Türen zu den Abnehmern von Büropapieren, vor allem, nachdem im Endlos-
geschäft viel Umsatz verloren ging.
Für die vielen Varianten von A4-Büroetiketten gibt es bereits eine Anzahl Vertriebswege
zum Verbraucher. Den Verbraucher erreichen heißt die Herstellung schlagkräftig organisieren,
automatisieren, zügig, in hoher Qualität und preiswert liefern.


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