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IN-MOULD ETIKETTEN
zur langlebigen, permanenten Produktauszeichnung.
IML-ETIKETTEN sind fest in der Behältniswand integriert.

1. IML, die NEUE TECHNOLOGIE der PRODUKTAUSZEICHNUNG.
IML ist eine überraschende Innovation. In-mould Etiketten besetzen viele traditionelle
Anwendungsbereiche von Haftetiketten und erschließen weitere Applikationen.
Beispiele: Plastikbehältnisse für Nahrungsmittel, Kunststoffflaschen für Putzmittel
und Kosmetik, Eimer, Tanks, Kästen, Kanister, Kannen, Paletten.
Das IML-Etikett wird zum unzertrennbaren, eingegossenen Bestandteil des Behälters.
IML-Etiketten sind meistens aus Kunststoff. Leimlos.


Die Hauptmerkmale und Vorteile der IML-ETIKETTIERUNG:
A. IML-Label sind unverrückbar und unzerstörbar mit der Verpackung verbunden.
B. IML-Label sind direkt unter der Oberfläche eingegossen, anders als die her-
kömmlichen Etiketten, die auf der Flasche oder auf dem Behältnis befestigt sind
und leicht beschädigt werden können.
C. IML-Label folgen der Form der Verpackung und können von mehreren Seiten
sichtbar sein. Ein typisches IML ist der 4-flügelige Butterfly.
D. IML-Label werden bevorzugt vom gleichen Kunststoff (PE oder PP) gemacht wie
die Verpackung selber. Somit entsteht kein Recyclingproblem.
E. IML-Label hebt das Produkt durch die unversehrte, farbige Auszeichnung hervor
und bleibt einwandfrei, bis das Behältnis entsorgt ist.
F. IML-Label und Siebdruck sind nicht vergleichbar hinsichtlich Haltbarkeit, Kosten,
Form und Qualität.
G. IML-Label sind nicht ablösbar und nicht austauschbar.


2. EINGIESSEN der Etiketten in die Kunststoffwand.
Das bedruckte IML-Etikett kann in zwei Weisen in die Gussform positioniert werden:
mit Vakuum oder durch statische Ladung. Das Gussverfahren selber wird als Blasguss
(BLOW MOLD) oder als Spritzguss (INJECTION MOLD) bezeichnet.

3. SPEZIFIKATIONEN von IML-ETIKETTEN.
IML werden in allen Formaten zwischen 7 x 10 cm und ca. DIN A4 angewandt, angepasst
an die jeweilige Zielverpackung.
IML ist in Stärken von 50 mm bis zu ca. 150 mu lieferbar.
Die Stärke wird weitgehend von der Wandstärke der Verpackung bestimmt. Der Druck
des IML-Etiketts wird von den Anforderungen seitens des Verpackers hinsichtlich Farb-
werten, Farben, UV-Trocknung und eventuelle Beschichtung bestimmt. Der Bedruckstoff
richtet sich üblicherweise nach dem Behältnis selber, PP und PE, transparent oder
undurchsichtig.

4. AUF DEM WEG zur AUSGEREIFTEN IML-TECHNIK.
IML ist eine weitgehend neue Technologie, die jetzt im Begriff ist, große Felder in der
Verpackungsindustrie zu erobern. Der Erfolg und die Verbreitung vom IML-Verfahren
wird davon abhängen, wie schnell die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit der einzelnen
Fertigungsschritte perfektioniert werden. Die weitere industrielle Entfaltung auf dem
Gebiet von IML wird sowohl von der Zuverlässigkeit der IML-Technik als auch von der
Lernphase im Umgang mit diesem System bestimmt. Die vielen Teilnehmer in der
Verpackungswirtschaft weltweit sind, wegen der eindeutigen Vorteile, in hohem Masse an
IML interessiert. Verpacker und Etikettendrucker versprechen sich von IML eine wichtige,
stark expandierende Geschäftsaktivität.

5. VERARBEITUNG vorgedruckter Rollen zu geraden IML-STAPELN.
IML-Pioniere kennen die Überraschungen mit In-Mould-Label. Die Ups und Downs sind
typisch für ein so neues Verfahren. Es geht kein Weg am Sammeln von Routine auf dem
vielversprechenden IML-Gebiet vorbei. Dies ist die Chance und die Herausforderung.
Der Schlüssel für IML-Erfolg ist die STAPLERTECHNIK der oft glitschigen und statischen
IML-Kunststofffolie. Der IML-Stacker wird direkt mit der Rotationsstanze der Flexo- oder
Offsetrotation verbunden.

Die Alternative zum inline Drucken, Stanzen, Zählen und Stapeln ist der Druck von Rolle
auf Rolle, was oft bei höherer Laufleistung möglich ist.
Im nächsten Durchgang werden die bedruckten Rollen in einem LABB-2- Converter zu
IML-Etiketten in geraden Stapeln bis 12 cm Höhe verarbeitet.
Dies hat nicht nur den Vorteil der gesteigerten Bahngeschwindigkeit für Rolle-Rolle,
sondern ergibt auch die freie Wahl aus den vorhandenen Rotationsmaschinen für die
IML-Aufträge.

IML-Label werden manchmal auch im Bogendruck hergestellt und separat in der Hub-
stanze geformt. Die besondere Natur des IML-Materials bestimmt, ob das Bogenverfahren
konkurrenzfähig sein kann gegenüber der Herstellung von der Rolle, insbesondere
bei 5 bis 10 mu Substrat. Insider ziehen es vor, bei der steigenden Nachfrage von der
Rolle zu produzieren, so den Ablauf besser beherrschbar zu gestalten und den Ausstoß
zu steigern.

Der IML-Stacker hat eine MAKUWEICHE. Die Weiche wird auf Knopfdruck geöffnet und
geschlossen, oder sie wird von einer Kamera automatisch gesteuert.

6. SPEZIFIKATIONEN für einen inline ZÄHLSTAPLER für IML-LABEL.
Die dünnen IML-Substrate (5/100 mm) gehören zu den empfindlichsten Bedruckstoffen
in der Druckerei. IML in diesen Stärken reagiert sehr empfindlich auf statische Elektrizität
und verlangt eine raffinierte Anordnung der Ableiter. Die Übernahme der Etiketten vom
Stanzzylinder und das störungsfreie Stapeln des oft flattrigen Materials sind weitere
Faktoren für die erfolgreiche Spezialisierung auf IML.
Abgesehen von der statischen Elektritität, ist das IML-Substrat oft aalglatt und glitschig;
dadurch wird das Stapeln von IML Etiketten manchmal zu einer Herausforderung und
verlangt u.U. die Reduzierung der Laufleistung im Vergleich zu stärkeren Bedruckstoffen.
Der IML-Stacker produziert die kleineren IML-Etiketten in drei bis vier Strömen und
stapelt in einer elektronischen Rüttelauslage.

Die Hindernisse in der IML-Herstellung sind ein guter Schutz für den Labelspezialisten,
der sich diese Materie zu eigen macht und die adequate Technik beherrscht. So wird
das zukunftsträchtige IML-Geschäft zu einer erfolgreiche Säule.

7. IML-ERFAHRUNG.
Die besonderen Eigenschaften von IML-Substraten ergeben Situationen in der Fertigung von
IML-Etiketten, die man nur selten in der Papierverarbeitung oder in der Druckerei antrifft.
IML ist kein Papier, IML ist eine zu beherrschende Kunststofffolie, die eingehende Erfahrung
verlangt.
IML-Technik hat ein Stadium erreicht, wo die Herstellung professionell vorangetrieben werden
kann. Die jetzige Zeit ist richtig für das Engagement in IML.
Die Verpackungswelt hat die aussergewönlichen Chancen der IML-Label erkannt, und das
Interesse ist beachtlich.
Flexodruckereien, die sich heute die IML-Technik aneignen, werden die Resultate ernten.
Zuerst gilt es, mit den Tücken des Materials und mit den Feinheiten der Technik vertraut
zu werden, damit Produktionssicherheit erreicht wird. Die Automation steht allen, die sich
mit der rotativen IML-Herstellung befassen, jederzeit zur Verfügung.

8. WEITERE PLUSPUNKTE der IML-TECHNIK.
Kostenreduzierung durch dünnerwändige Behältnisse.
Kostenreduzierung im Recycling.
Sicherheit wegen der eingegossenen, unverwechselbaren IML-Label.
Die IML-Auszeichnung erlaubt die oft wiederholte Verwendung der Behältnisse, ohne daß
die Bezeichnung des Produkts oder Herstellers neu angebracht werden müsste.
IML-Etiketten mit Strichkodierung werden nicht unleserlich.
Mit IML können Plastikbehältnisse leicht gereinigt und
wiederverwendet werden.


 

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