| 1. | BÜROETIKETTEN, EIN STARKER WACHSTUMSMARKT. Büroetiketten auf A4-Trägerpapier bieten sich als ein neuer Geschäftszweig an. Im Sog der Laserdrucker, Inkjetprinter und Kopierer entwickeln sich überdurchschnittlich. A4-Büroetiketten haben einen erheblichen Teil der traditionellen Endlosetiketten bereits abgelöst, da vielerorts die Nadeldrucker und andere Beschriftungsgeräte ausrangiert wurden. Wo automatisierte Auszeichnung von Waren angebracht ist, werden endlose Blankoetiketten nach wie vor verwendet, da sich Labels auf A4-Träger nicht für automatische Etikettierung eignen. Dafür eignen sich A4-Etiketten um so mehr für die digitale Beschriftung und zum Kopieren, wodurch sich große neue Anwendungsgebiete auftun. Je preisgünstiger die Tischdrucker werden, je mehr Anwender sich der Etiketten auf A4-Trägern bedienen. Büroetiketten sind immer klarer als ein Büroartikel der Zukunft zu erkennen und als eine Ablösungschance für Hersteller von klassischen Büropapieren, wie Endlosformulare, Endlosetiketten und Durchschreibesätze. Wer sich die Öffnung eines neuen Geschäftszweigs überlegt, denkt an die gewinnbringenden Perspektiven von A4-Büroetiketten und an die Wege, dieses Produkt an den Markt zu bringen. |
| 2. | ANWENDUNGEN VON BÜROETIKETTEN AUF A4-TRÄGERPAPIER. |
| 2.1 | Adressenaufkleber. Für Werbeaktionen und individuellen Postversand an sich oft wiederholende Anschriften. Umschlag- und Paketaufkleber. |
| 2.2 | Warenauszeichnung im Artikelverkauf.
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| 2.3 | Positionsbestimmung im Lager.
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| 2.4 | Privater Verbrauch, z.B. für Disketten, DVD's und CD's aller Art.
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| 2.5 | Akten- und Ordnerbeschriftung.
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| 2.6 | Logistische Anwendungen für Bibliotheken, Werbung, Richtungsangaben, Hinweise, etc. |
| 3. | VERTRIEBSWEGE.
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| 3.1 |
Vertrieb an den Fachhandel und Warenhäuser für Päckchen zu 5 bis 50 Blatt A4. Hauptabnehmer sind meistens private Anwender, Kleinbetriebe und grössere Unternehmen die für bestimmte Sorten kleineren Bedarf haben. |
| 3.2 |
Vertrieb an den größeren Endverbraucher über Katalog und Prospekt an einen selektieven Abnehmerkreis, der je nach Bedarf vergrößert werden kann. Die Adressen werden in einer spezifischen Datenbank gespeichert und sind für jede Informationssendung gezielt abrufbar. Konsequente Datenbankpflege ist hier lebenswichtig. Kontaktpersonen sind in der Datei zu erfassen und selektiv anzusprechen. (Ein Modell einer Datenbankstruktur für A4-Etikettenvertrieb steht auf Abruf zur Verfügung). |
| 3.3 |
Vertrieb über Versandhäuser, die Bürortikel im Sortiment führen. Je nach Markt- lage betrifft es hier A4-Labels in Päckchen zu 5 bis 50 Blatt oder Sorten, die zu 100 Blatt in Stülpschachteln verkauft werden. Oft wird der Etikettendrucker nach dem Just-in-Time Prinzip die A4-Ware anliefern oder für die Bevorratung die logistische Verantwortung übernehmen müssen. Dieser Service wäre besonders vom Anbieter der A4-Büroetiketten hervorzuheben. |
| 3.4 |
Vertrieb über den Bürofachhandel kann ähnlich gestaltet werden wie unter Par. 3.2. beschrieben, ebenfalls datenbankgesteuert und mit Nachbestellanzeige. |
| 3.5 |
Vertrieb über Handelsvertreter für Büroartikel. Gebietsschutz. Regelmäßiger persönlicher Kontakt ist unumgänglich. |
| 3.6 |
Vertrieb über Bogendruckereien, die für ihren Abnehmerkreis A4-Etiketten s/w oder farbig eindrucken z.B. für besondere Aktionen, Ausstellungen, Veranstaltungen u.d. Diese Etiketten werden meistens in Schachteln zu 500 Blatt bezogen. Die Bogendruckereien können oft auch als Zwischenhändler für Blankoetiketten auftreten. Der Vertrieb kann auch hier datenbankgesteuert angeregt und durchgeführt werden; wiederum mit der Möglichkeit, die Zielgruppen zu ändern oder auszubauen. |
| 4 |
WELCHE ARTEN DIN A4 BÜROETIKETTEN WERDEN BENÖTIGT? |
| 4.1 |
60 STANDARDFORMEN. Von den etwa 60 STANDARDFORMEN auf DIN A4-Trägerpapier werden, je nach Ziel- gruppe, die meisten früher oder später benötigt und gefordert. Dabei wird in der Regel 90% der Abnahme durch 10% des Sortiments bedient. Welche Arten, Farben und Papiersorten vom spezialisierten A4-Labeletikettenhersteller geführt werden sollen, ist je nach Bedarf und Abnehmerkreis zu bestimmen. Oft werden die gängigsten Sorten am Lager gehalten und mehr ausgefallene Modelle auf Wunsch angefertigt. Hier spielen Lieferzeit, Investierung in Stanzplatten, die zur Verfügung stehende Technik und die Verpackungsart die Hauptrollen. |
| 4.2 |
WEISSE ODER FARBIGE HAFTETIKETTEN. Farbige Büroetiketten werden in Pockets angeboten, liegen aber noch auf Sparflamme. Von Insidern wird ein steigender Umsatz farbiger Etiketten, bei zunehmendem Verbrauch von A4-Etiketten überhaupt, erwartet. |
| 4.3 |
PAPIERQUALITÄTEN. Obwohl im Moment noch wenig differenziert wird, so werden im Laufe der kommenden Jahre sicher verschiedene Papiersorten, insbesondere für Inkjetzwecke mit werberischen Farbeffekten und für Fotoshops, angeboten werden. |
| 4.4 |
ANDERE FORMATE. Für kleine Verbraucher oder für spezielle Anwendungen werden heute bereits Büroetiketten in DIN A5 angeboten. Für Frankiermaschinen sind Haftetiketten in zwei Nutzen im Bereich DIN A6 stark gefragt. |
| 4.5 |
VERPACKUNGSARTEN. Die Verpackung richtet sich nach der Blattzahl, nach der Art der Anwendung und nach der Präsentation an den Käufer.
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| 5. |
VERLANGT DER EINSTIEG INS BÜROETIKETT EINE HOHE INVESTITION? Die Automation bietet kleine und große Lösungen für die Fertigung von A4-Haftetiketten. Die Wahl hängt ab von der geforderten Kapazität und von der verlangten Sortimentsbreite. Die kleine Rotation ist ausbaufähig bis zur höchsten Stufe und passt sich dem Bedarf an. |
| 6. |
ZUSAMMENFASSUNG. Obwohl Büroetiketten auf A4-Träger zu den neueren Büropapieren zu rechnen sind, hat sich bereits eine ziemlich weitgehende Diversifizierung vollzogen, die dieses Produkt zu einer regelrechten Spezialität hat werden lassen. Bei den zu erwartenden Zuwachsraten ist ein interessanter Einstieg in dieses Metier gegeben. |
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Bodo O. Meyer gl G. W. Meyer R/B-Innovationen seit 1959 ref. Vertrieb.html akt. 28.08.2009 |